TaskBlue oder Brick: zwei Schlüssel im Vergleich
Brick passt, wenn dein Kind sich selbst Grenzen setzen will und ihr ein Gerät ohne Abo sucht, auch für Android. TaskBlue passt, wenn du Orte und Zeiten vorgibst und der Schlüssel bei dir bleibt. Brick beschreibt sich selbst als freiwilliges Werkzeug und hat keinen eigenen Kindermodus.
Stand: Oktober 2026
Was ist Brick?
Brick stammt von der US-Firma Brick LLC und läuft auf dem iPhone und auf Android ab Version 12 mit NFC. Man hält das Handy an den Brick, ein kleines NFC-Gerät, um Apps zu sperren, und hält es erneut daran, um sie freizugeben. Einen Kindermodus gibt es nicht: Brick nennt sich ein freiwilliges Werkzeug und gibt Eltern auf seiner Hilfeseite Tipps, zum Beispiel den strengen Modus einzuschalten. Ein Abo gibt es nicht, man kauft nur das Gerät.
Wo Brick stark ist
- Eine echte Hürde: Freigeben geht nur mit dem Brick, und der kann zu Hause bleiben.
- Einmal kaufen, kein Abo, auf iPhone und Android.
- Einfach im Alltag: antippen zum Sperren, bis zu zehn eigene Modi, Zeitpläne und Start aus der Ferne.
Im direkten Vergleich
| Thema | TaskBlue | Brick |
|---|---|---|
| Gerät des Kindes | iPhone ab iOS 16 | iPhone (laut Brick ab iOS 17, im App Store ab iOS 18), Android ab 12 mit NFC |
| Was Eltern brauchen | Weder eine eigene App noch ein eigenes iPhone. Eingerichtet wird auf dem iPhone des Kindes. | Kein Elternmodus; Brick nennt sich ein freiwilliges Werkzeug |
| Was mit den Apps passiert | Ausgewählte Apps werden unsichtbar, sie verschwinden ganz vom Homescreen. Bei Kategorien und Websites erscheint Apples Sperrbildschirm. | Entfernt gewählte Apps samt Mitteilungen vorübergehend |
| Automatisch nach Ort | Ja, an bis zu 20 Orten mit 100 bis 500 m Radius | Nicht angegeben |
| Zeitpläne | Wochenplan, BlueTag-Wecker oder von Hand | Ja, dazu bis zu zehn eigene Modi und Start aus der Ferne |
| Früher beenden | Mit dem BlueTag oder der 6-stelligen Eltern-PIN. Ohne PIN hat das Kind drei Notausstiege. | Mit dem Brick; dazu fünf Notfall-Entsperrungen, die der Support zurücksetzen kann |
| Was Eltern sehen | Keinen Standort, keine Nachrichten, keinen Browserverlauf | Nicht angegeben |
| Preis | 49,99 € im Jahr oder 9,99 € im Monat, BlueTag inklusive | 63,95 € für einen Brick, kein Abo, die App ist kostenlos |
| Außerdem | Jede Fokusstunde finanziert die Bergung von rund 50 g Meeresplastik. | Ein strenger Modus verhindert, dass die App gelöscht wird |
Wann Brick besser passt
Dein Teenager will sich selbst Grenzen setzen und nutzt vielleicht ein Android-Handy.
Wann TaskBlue besser passt
Du willst Orte und Zeiten vorgeben, und der Schlüssel bleibt bei dir als Elternteil.
Häufige Fragen
Ist Brick für Kinder geeignet?
Brick lässt sich für Kinder nutzen, ist aber nicht dafür gebaut. Auf seiner Hilfeseite nennt Brick sich ein freiwilliges Werkzeug ohne Kindermodus und rät Eltern, den strengen Modus einzuschalten, die Notfall-Entsperrungen vorab aufzubrauchen und die Einstellungen per Kurzbefehl zu sperren.
Braucht TaskBlue ein Abo?
Ja, TaskBlue ist ein Abo: jährlich 49,99 €, monatlich 9,99 €, jederzeit mit einem Klick kündbar. Der BlueTag ist immer dabei, mehr unter Preise.
Quellen
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
- Brick, Brick, 2026
- Brick FAQ, Brick, 2026
- Brick (Produktseite), Brick, 2026
- I'm a parent: how do I use Brick for my child?, Brick Support, 2026
- Emergency Unbricks, Brick Support, 2026
- Brick and NFC on Android, Brick Support, 2026
- Brick im App Store (Deutschland), Apple App Store, 2026
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