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TaskBlue oder one sec: Bremse oder ganz weg?

one sec passt, wenn dein Kind bewusster mit Apps umgehen will und ein sanfter Stopp vor dem Öffnen reicht. TaskBlue passt, wenn bestimmte Apps zu festen Zeiten oder an Orten wie der Schule ganz weg sein sollen. one sec kann inzwischen auch streng sperren und wird dafür ebenfalls auf dem iPhone des Kindes eingerichtet.

Stand: Oktober 2026

Was ist one sec?

one sec kommt von riedel.wtf apps S.L. aus Barcelona, gegründet von Frederik Riedel, und läuft auf iPhone, iPad, Android, Mac und in den großen Browsern. Vor dem Öffnen ausgewählter Apps startet die App über eine Kurzbefehle-Automation eine kurze Atemübung. Daneben gibt es feste Sperren nach Zeitplan und einen strengen Modus, und seit Mai 2026 erklärt one sec in seinem Blog, wie Eltern das iPhone ihres Kindes damit einrichten. Familienpläne teilen Pro über Apples Familienfreigabe.

Wo one sec stark ist

  • Wissenschaftlich untersucht: In einer Studie in PNAS (2023) mit 280 Teilnehmenden wurden die ausgewählten Apps nach sechs Wochen 57 Prozent seltener tatsächlich geöffnet.
  • Eine sanfte Bremse statt eines Verbots, bei Bedarf ergänzt durch feste, strenge Sperren.
  • Läuft auf iPhone, Android, Mac und in den großen Browsern, mit Familienplan und Lizenzen für Schulen.

Im direkten Vergleich

ThemaTaskBlueone sec
Gerät des KindesiPhone ab iOS 16iPhone, Android, Mac, Browser-Erweiterungen
Was Eltern brauchenWeder eine eigene App noch ein eigenes iPhone. Eingerichtet wird auf dem iPhone des Kindes.Keine Eltern-App; Einrichtung auf dem Kinder-iPhone, Bildschirmzeit mit Eltern-Code sperren
Was mit den Apps passiertAusgewählte Apps werden unsichtbar, sie verschwinden ganz vom Homescreen. Bei Kategorien und Websites erscheint Apples Sperrbildschirm.Atemübung vor dem App-Start über Kurzbefehle, dazu feste Sperren nach Zeitplan
Automatisch nach OrtJa, an bis zu 20 Orten mit 100 bis 500 m RadiusNicht angegeben
ZeitpläneWochenplan, BlueTag-Wecker oder von HandJa, nach Wochentag und Uhrzeit; strenge Sperren mit Pro
Früher beendenMit dem BlueTag oder der 6-stelligen Eltern-PIN. Ohne PIN hat das Kind drei Notausstiege.Nach der Atemübung öffnet sich die App; feste Sperren lassen sich mit Strict Block absichern
Was Eltern sehenKeinen Standort, keine Nachrichten, keinen BrowserverlaufStatistiken nur auf dem Gerät selbst; eine Eltern-Ansicht ist nicht angegeben
Preis49,99 € im Jahr oder 9,99 € im Monat, BlueTag inklusiveEine App kostenlos; Pro 14,99 € im Jahr, Familienplan 24,99 € im Jahr (App Store)
AußerdemJede Fokusstunde finanziert die Bergung von rund 50 g Meeresplastik.Lifetime für 99,99 € (App Store); Lizenzen für Schulen

Wann one sec besser passt

Dein Kind will selbst bewusster scrollen, und ein kurzer Stopp vor dem Öffnen reicht.

Wann TaskBlue besser passt

Bestimmte Apps sollen in der Schule ganz weg sein, und das frühere Ende liegt bei dir.

Häufige Fragen

Kann one sec Apps auf dem iPhone meines Kindes streng sperren?

Ja. one sec bietet Sperr-Zeitpläne und mit Pro einen strengen Sperrmodus (Strict Block). Damit dein Kind die App nicht einfach abschaltet, empfiehlt one sec, zusätzlich die App-Sperre über Kurzbefehle zu nutzen und die Bildschirmzeit mit einem Eltern-Code zu sperren.

Wie fühlt sich der Unterschied für mein Kind an?

Mit one sec sieht dein Kind seine Apps weiter und wird beim Öffnen kurz gebremst. Mit TaskBlue sind die ausgewählten Apps während des Fokus ganz vom Homescreen verschwunden und danach wieder da. Was das im Alltag heißt, steht unter So funktioniert TaskBlue.

Quellen

Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

  1. one sec, one sec, 2026
  2. one sec FAQ, one sec, 2026
  3. How to block apps on your kid's iPhone, one sec, 2026
  4. Impressum, one sec, 2026
  5. Directing smartphone use through the self-nudge app one sec, Grüning, Riedel und Lorenz-Spreen, PNAS, 2023
  6. one sec im App Store (Deutschland), Apple App Store, 2026

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