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TikTok sperren für Kinder am iPhone: So geht es

Paul Kasten, Gründer von TaskBlue · Aktualisiert am · 6 Min. Lesezeit

Ganz sperrst du TikTok mit Apples Bildschirmzeit: Unter Einstellungen > Familie > Name deines Kindes > Apps & Websites tippst du TikTok an und dann auf „App blockieren“. Soll TikTok nur zu bestimmten Zeiten weg sein, helfen ein Zeitplan in der Bildschirmzeit oder die Auszeiten in TikToks Begleitetem Modus. Blockiere zusätzlich tiktok.com im Browser, sonst schaut dein Kind dort weiter. TikTok selbst erlaubt die Nutzung erst ab 13, in Deutschland unter 18 nur mit Zustimmung der Eltern.

Ab wann TikTok erlaubt ist

Laut den Nutzungsbedingungen für den Europäischen Wirtschaftsraum darf TikTok nur nutzen, wer 13 Jahre oder älter ist. Für Nutzer in Deutschland gilt eine Zusatzbestimmung: Zwischen 13 und 17 Jahren braucht der Vertrag mit TikTok die Zustimmung der Eltern. Direktnachrichten gibt es laut TikTok erst ab 16, LIVE erst ab 18. Im App Store hat TikTok die Altersfreigabe 13+.

Für Konten von 13- bis 17-Jährigen hat TikTok einige Voreinstellungen: Das Konto ist privat, die tägliche Bildschirmzeit ist auf 60 Minuten eingestellt, und nachts kommen keine Mitteilungen, ab 21 Uhr für 13- bis 15-Jährige und ab 22 Uhr für 16- und 17-Jährige. Sie hängen am Alter, das bei TikTok hinterlegt ist. Prüf deshalb, ob beim Konto deines Kindes das richtige Geburtsdatum steht. Ist dein Kind unter 13, ist die Frage also nicht, wie du TikTok begrenzt, sondern ob es schon ein Konto hat.

TikTok ganz sperren mit der Bildschirmzeit

Mit der Familienfreigabe sperrst du TikTok von deinem eigenen iPhone aus. Laut Apple öffnest du Einstellungen > Familie, tippst auf den Namen deines Kindes und dann auf Apps & Websites. In der Liste „Erlaubt“ tippst du TikTok an und dann auf „App blockieren“. Dein Kind kann die App danach nicht mehr verwenden. Sie wird laut Apple auf dem Homescreen abgeblendet angezeigt, aber nicht gelöscht. Die Menünamen gelten für iOS 27, in älteren Versionen heißen sie teils anders.

Ist TikTok noch nicht installiert, hilft die Altersfreigabe. Unter Apps & Websites > Beschränkungen legst du fest, bis zu welcher Altersfreigabe dein Kind Apps laden darf. Stellst du eine Freigabe unter 13+ ein, bekommst du laut Apple eine Mitteilung, sobald dein Kind eine App mit höherer Freigabe laden will. Mit der Kaufanfrage muss dein Kind neue Apps ohnehin bei dir anfragen. Für Kinder unter 13 ist sie laut Apple standardmäßig an.

Nur zu bestimmten Zeiten oder mit Zeitlimit

Viele Eltern wollen TikTok nicht ganz verbieten, sondern zum Beispiel in der Schule, bei den Hausaufgaben oder nachts nicht haben. Dafür hat die Bildschirmzeit den „Zeitplan für Bildschirmzeit“: Laut Apple legst du mit Zeitfenstern wie „Vor der Schule“, „Schule“ und „Nach der Schule“ Routinen für Wochentage und Wochenenden fest und bestimmst für jedes Fenster, welche App-Kategorien erlaubt sind. Mit „Nutzungszeiten“ begrenzt du, wie lange dein Kind Apps einer Kategorie am Tag nutzen kann. Ein solches Limit gilt für alle Apps der Kategorie, nicht nur für TikTok.

Den Browser nicht vergessen

TikTok-Videos laufen auch auf tiktok.com. Ist nur die App blockiert, schaut dein Kind im Browser weiter. Laut Apple tippst du unter Apps & Websites auf die Hinzufügen-Taste, gibst tiktok.com ein und blockierst die Website, dann geht sie in Safari nicht mehr auf. Strenger ist „Zum Surfen anfragen“: Dann muss dein Kind jede neue Website bei dir anfragen. Laut Apple gilt das ab iOS 27 in Safari und in anderen unterstützten Browsern und ist für Kinder unter 13 standardmäßig eingeschaltet. Welche weiteren Lücken die Bildschirmzeit hat, zeigt Bildschirmzeit umgehen. Bei YouTube ist es genauso, dort kommen noch die Shorts dazu: YouTube sperren am iPhone fürs Kind.

TikToks Begleiteter Modus

Bleibt TikTok erlaubt, regelst du im Begleiteten Modus, wie dein Kind es nutzt. Dafür verknüpfst du ein eigenes TikTok-Konto mit dem deines Kindes. Laut TikTok kannst du dann unter anderem:

  • die tägliche Bildschirmzeit festlegen. Ist sie abgelaufen, braucht dein Kind einen einmaligen Code von dir, um weiterzuschauen.
  • Auszeiten planen: An den Tagen und Uhrzeiten, die du wählst, ist TikTok für dein Kind nicht verfügbar, auch jede Woche wiederkehrend. Dein Kind kann um mehr Zeit bitten, du entscheidest.
  • den eingeschränkten Modus einschalten, der Inhalte begrenzt, die für Jugendliche ungeeignet sein können.
  • einstellen, wer die Videos deines Kindes kommentieren darf, und ab 16 Jahren, wer ihm Nachrichten schreiben darf.
  • sehen, wem dein Kind folgt, wer ihm folgt und welche Konten es blockiert hat.

Vor dem Sperren: reden

Auf TikTok laufen oft die Witze und Trends, über die am nächsten Tag in der Klasse geredet wird. Wird TikTok ohne Ankündigung gesperrt, fühlt sich das für dein Kind schnell wie eine Strafe an. Erklär deinem Kind, warum und wann TikTok weg ist, und legt gemeinsam fest, wie es mehr Zeit bekommt. Was ihr vereinbart, könnt ihr in einem Mediennutzungsvertrag festhalten.

Wo TaskBlue hilft

TaskBlue ist für Eltern, die TikTok nicht ganz verbieten, sondern zu festen Zeiten weg haben wollen. TaskBlue sperrt TikTok nicht bloß, es macht die App unsichtbar: Im Fokus verschwindet sie ganz vom Homescreen, zum Beispiel in der Schule, nach Zeitplan oder morgens bis zum Scan beim BlueTag-Wecker, danach ist sie wieder da. Du wählst einmal mindestens drei Apps oder eine Kategorie aus, also TikTok zusammen mit anderen ablenkenden Apps. Unter „Websites unsichtbar machen“ wählst du TikTok zusätzlich aus, dann öffnet sich tiktok.com während des Fokus nicht in Safari und anderen Browsern.

Der BlueTag ist ein kleiner Schlüsselanhänger, der bei TaskBlue dabei ist und bei den Eltern bleibt. Ein Scan mit dem BlueTag holt die Apps früher zurück. Soll TikTok für immer weg sein, ist Apples „App blockieren“ der richtige Weg, nicht TaskBlue. TaskBlue gibt es nur fürs iPhone. Wie es sich von der Bildschirmzeit unterscheidet, zeigt der Vergleich.

TikTok am iPhone deines Kindes sperren in vier Schritten

  1. 1

    Ganz oder zeitweise entscheiden

    Klär mit deinem Kind, ob TikTok ganz wegbleibt oder nur zu bestimmten Zeiten, zum Beispiel in der Schule und nachts.

  2. 2

    Die App blockieren oder einplanen

    Tippe unter Einstellungen > Familie > Name deines Kindes > Apps & Websites auf TikTok und „App blockieren“, oder leg einen Zeitplan für Bildschirmzeit an.

  3. 3

    tiktok.com blockieren

    Blockiere unter Apps & Websites auch die Website tiktok.com oder schalte „Zum Surfen anfragen“ ein.

  4. 4

    Den Begleiteten Modus einrichten

    Bleibt TikTok erlaubt, verknüpf dein TikTok-Konto mit dem deines Kindes und leg Bildschirmzeit, Auszeiten und den eingeschränkten Modus fest.

Häufige Fragen

Ab wie viel Jahren ist TikTok erlaubt?

Laut TikToks Nutzungsbedingungen ab 13 Jahren. In Deutschland braucht der Vertrag zwischen 13 und 17 Jahren die Zustimmung der Eltern. Direktnachrichten gibt es ab 16, LIVE ab 18.

Sieht mein Kind, dass TikTok blockiert ist?

Ja. Eine App, die du in der Bildschirmzeit blockierst, wird laut Apple auf dem Homescreen abgeblendet angezeigt, aber nicht gelöscht. Bei TaskBlue verschwindet TikTok im Fokus ganz vom Homescreen und ist danach wieder da.

Kann mein Kind TikTok im Browser weiter nutzen?

Ja, wenn nur die App blockiert ist. Blockiere in der Bildschirmzeit unter Apps & Websites zusätzlich die Website tiktok.com oder schalte „Zum Surfen anfragen“ ein.

Brauche ich für den Begleiteten Modus ein eigenes TikTok-Konto?

Ja. Der Begleitete Modus verknüpft dein TikTok-Konto mit dem deines Kindes. Wenn du kein Konto willst, regelst du TikTok über die Bildschirmzeit am iPhone.

Geht das auch auf Android?

Die Schritte zur Bildschirmzeit gelten nur fürs iPhone. Auf Android-Handys verwaltet Google Family Link die Regeln. TaskBlue gibt es nur fürs iPhone.

Quellen

Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

  1. Nutzungsbedingungen (EWR), Abschnitt 4: Mindestalter, TikTok, 2026
  2. Zusätzliche Bestimmungen für Nutzer mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, TikTok
  3. TikTok im App Store (Altersfreigabe), Apple App Store, 2026
  4. Guardian's Guide, TikTok Safety Center, 2025
  5. Youth safety and well-being, TikTok Safety Center, 2025
  6. New ways we're supporting parents and helping teens build balanced digital habits, TikTok Newsroom, 2025
  7. Den Zugriff von Kindern auf Apps und App-Anfragen auf dem iPhone, iPad und Mac verwalten, Apple Support, 2026
  8. Die Kindersicherung einrichten, um das iPhone oder iPad deines Kindes zu verwalten, Apple Support, 2026
  9. Zeitpläne und Nutzungszeiten für „Bildschirmzeit“ auf dem Gerät deines Kindes einrichten, Apple Support, Apple-Geräte für Kinder und Familien, 2026
  10. Block or allow access to apps and websites, Apple Support, Apple Devices for Kids and Families, 2026

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